Zahlreiche Bundestagskandidaten für Abschaffung des Solis und Reform der Abgeordnetenpensionen
Umfrage des BdSt zeigt Reformwillen unter den KandidatenEindeutiger ist der Reformwille in Sachen Altersversorgung von Bundestagsabgeordneten unter den Antworten der Kandidaten erkennbar. Auf die Frage, ob das Privileg der bisher steuergeldfinanzierten Altersversorgung der Abgeordneten abgeschafft und auf eine eigenverantwortliche Altersabsicherung umgestellt werden soll, hat die Mehrheit mit einem klaren "Ja" geantwortet. Für solch eine Reform plädieren nach bisherigem Stand 314 Kandidaten aus den Reihen der CDU/CSU, der SPD, der FDP, der Grünen sowie der Linken. Nur 110 Kandidaten sprechen sich dagegen aus. Der Bund der Steuerzahler plädiert für eine Reform in Anlehnung an das sogenannte "NRW-Modell". Danach würden Bundestagsabgeordnete keine Ansprüche auf eine steuerfinanzierte Altersentschädigung mehr erwerben, aber im Gegenzug aus einer erhöhten Abgeordnetenentschädigung eine individuelle Altersvorsorge betreiben können.
Der Bund der Steuerzahler hat die Antworten der Bundestagskandidaten nach Wahlkreisen im Internet übersichtlich dargestellt. So können die Wähler nachschauen, ob ihr Kandidat geantwortet hat und welche Meinung er in Sachen Soli und Altersversorgung vertritt. Darüber hinaus stellt der Bund der Steuerzahler auch sogenannte Wahlprüfsteine vor. Hier definiert der Verband aus Sicht der Steuerzahler Probleme und zeigt Lösungsvorschläge auf. Dabei wird auch ein Vergleich der verschiedenen Steuerreformvorschläge der Parteien vorgenommen. So können die Wähler Vor- und Nachteile sofort erkennen.
Unter dem Slogan "Farbe bekennen" können die Ergebnisse der Befragung und die konkreten Antworten der jeweiligen Wahlkreiskandidaten unter www.steuerzahler.de im Internet eingesehen werden. Auch die Wahlprüfsteine und der Steuermodellvergleich sind unter der Rubrik "Farbe bekennen" auf www.steuerzahler.de einsehbar.
Für Rückfragen zur Umfrage steht Ihnen unter 030/ 25 93 96 20 Sven Ehling zur Verfügung.



