Nachtragshaushalt 2009
Bundestag beschließt mehr statt weniger SubventionenDer Bund der Steuerzahler verweist darauf, dass im Bundeshaushalt erhebliche Einsparpotenziale bestehen. Sie summieren sich auf über 10 Milliarden Euro. Subventionsabbau, Kürzung von zweifelhaften Forschungs- und Umweltförderungen, Zurückführung der Entwicklungshilfe auf ein moderates Maß, Einsparungen bei den Personalausgaben des Bundes sowie die Abschaffung unwirksamer Arbeitsmarktförderungen stehen dabei an oberster Stelle. Es wird nun einer neuen Regierungskoalition obliegen, diese Potenziale in Angriff zu nehmen.
Die jetzige Regierungskoalition hat nicht nur längst vor den haushaltspolitischen Herausforderungen kapituliert. Sie verschlimmert noch alles. Statt endlich mit einem Subventionsabbau wenigstens zu beginnen, hat sie mit der gestrigen Verabschiedung des 2. Nachtragshaushalts noch draufgesattelt. Neue Subventionsmillionen für die Auto- und die Metallindustrie sind das Ergebnis der Haushaltsberatungen im Bundestag. Dass die Vertreter von Bündnis90/Die Grünen im Haushaltsausschuss wegen des dortigen "unerträglichen" Beratungsverfahrens gar nicht mehr an der Abstimmung zum Nachtragshaushalt teilnahmen, spricht Bände.
Bund der Steuerzahler Deutschland e.V.
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