LV Schleswig-Holstein - Dr. Aloys Altmann neuer Präsident des Bundes der Steuerzahler Schleswig-Holstein

Pressemitteilungen
13.08.2013

Dr. Aloys Altmann neuer Präsident des Bundes der Steuerzahler Schleswig-Holstein

Nach neun Jahren im Amt übergibt Dr. Hartmut Borchert das Ruder

Dr. Aloys Altmann (67) ist neuer Präsident des Bundes der Steuerzahler Schleswig-Holstein. In ihrer heutigen Jahreshauptversammlung wählten die Delegierten des Landesverbandes den Staatssekretär a.D. und ehemaligen Präsidenten des Landesrech-nungshofes Schleswig-Holstein einstimmig als Nachfolger von Dr. Hartmut Borchert (72), der nach neunjähriger Amtszeit für eine Wiederwahl in das Ehrenamt nicht mehr zur Verfügung stand. Borchert wird dem Landesvorstand weiterhin angehören.

Bei der Übergabe des symbolischen Steuerruders dankte Detlef Behrens, Verwaltungsratsvorsitzender des Landesverbandes, Borchert für dessen Einsatz: „Für uns war es ein großer Glücksfall, Sie für diese Aufgabe gewonnen zu haben.“ Besonders hob er die Fähigkeit Borcherts heraus, bei aller berechtigten Kritik niemals persönlich verletzend zu wirken. Mit seiner herausragenden fachlichen Expertise in allen Fragen der Kommunalverfassung und öffentlichen Verwaltung habe Borchert wichtige Impulse für die Arbeit des Landesverbandes gegeben. Besondere Erfolge in seiner Amtszeit seien die Einführung der Schuldenbremse in der Landesverfassung sowie die angestoßene Diskussion über ein kommunales Insolvenzrecht. Behrens zeichnete Borchert für seine Verdienste mit der Goldenen Verdienstnadel des Bundes der Steuerzahler Schleswig-Holstein aus.

Die Delegiertenversammlung traf weitere einstimmige Personalentscheidungen: Die Vorstandsmitglieder Dr. Dieter Kopplin aus Schönberg in Holstein und Christian Detlef Graf zu Reventlow aus Damp wurden ebenso in ihren Ämtern bestätigt wie die Verwaltungsratsmitglieder Detlef Behrens (Harmsdorf), Annelie Braumann (Kiel), Klaus-Hermann Vennemann (Tornesch) und Klaus Lukait (Schwentinental).

In einer Resolution fordern die Delegierten die Landesregierung auf, die über dem langfristigen Konjunkturtrend liegenden Einnahmen des Landes vollständig als Vorsorge für künftige Risiken zu verwenden. Strukturreformen und Kürzungen müssten jetzt umgesetzt werden, weil sie für die Betroffenen im Konjunkturhoch leichter zu verkraften seien: „Eine nachhaltige Finanzpolitik bedeutet, sich schon jetzt auf schlechtere Zeiten vorzubereiten und notwendige Reformen nicht in die Zukunft zu verschieben.“

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