LV Schleswig-Holstein - Dickes Kreuzchen beim 31. Mai

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29.05.2018

Dickes Kreuzchen beim 31. Mai

BdSt verweist auf Frist für Steuererklärung/Einige Bundesländer geben jetzt mehr Zeit

Steuerzahler sollten sich Donnerstag, 31. Mai 2018, im Kalender dick ankreuzen. Denn bis zu diesem Datum müssen die Steuererklärungen für das Jahr 2017 beim Finanzamt eingehen – so die Grundregel. In diesem Jahr gibt es jedoch einige Ausnahmen: Je nach Bundesland kann die Einkommensteuererklärung etwas später abgegeben werden

• Einen Tag mehr Zeit haben Steuerzahler in den Ländern, in denen der 31. Mai ein Feiertag ist (Fronleichnam): Hier muss die Steuererklärung erst am 1. Juni bei den Finanzbeamten eintreffen.

• Ab dem kommenden Jahr wird es komfortabler: Die Steuererklärung 2018, die im Jahr 2019 abgegeben wird, muss erst am 31. Juli 2019 beim Finanzamt eingehen. Doch in einigen Bundesländern wurde die Fristverlängerung vorgezogen: Rheinland-Pfalz gewährt seinen Bürgern bereits in diesem Jahr etwas mehr Zeit. Dort dürfen die Einkommensteuererklärungen bis zum 31. Juli 2018 abgegeben werden – egal, ob die Erklärung per Post oder elektronisch eingereicht wird. Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen haben die Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung ebenfalls bis Ende Juli verlängert. Allerdings gilt dies dort nur für Erklärungen, die elektronisch an das Finanzamt gerichtet werden. In Bayern, Hessen und NRW ist vorab eine einmalige Registrierung unter www.elster.de erforderlich, denn hier muss die Steuererklärung elektronisch/authentifiziert versendet werden. Der Registrierungsvorgang kann einige Tage in Anspruch nehmen.

• Wer sich bei der Steuererklärung von einem Steuerberater, Lohnsteuerhilfeverein oder Rechtsanwalt helfen lässt, hat auch in diesem Jahr – wie gewohnt – bis zum 31. Dezember Zeit.

Ganz entspannt können Bürger sein, die ihre Steuererklärung freiwillig abgeben: Sie haben vier Jahre Zeit. Das heißt, das Finanzamt muss die Einkommensteuererklärung für das Jahr 2017 in diesen Fällen noch bis Ende 2021 annehmen. Dies betrifft insbesondere Arbeitnehmer, deren Lohnsteuer nach der Steuerklasse eins oder vier abgerechnet wird und keine weiteren Einnahmen vorhanden sind.

Ist das Datum für die Abgabe bestimmt, muss auch die richtige Form gewahrt werden. In vielen Fällen verlangt das Finanzamt eine elektronische Einkommensteuererklärung. Lediglich Arbeitnehmer und Senioren dürfen die Formulare noch per Hand ausfüllen.


Unser Servicematerial zur "Abgabe der Steuererklärung“ können sich Mitglieder hier herunterladen. Interessierte Bürger erhalten unsere Zusammenstellung unter der kostenfreien Service-Hotline 0800/883 83 88 oder an info@steuerzahler.de. Hier erfahren Sie auch, wer noch zu Formular und Stift greifen darf und wer verpflichtet ist, die Einkommensteuererklärung per Computer ans Finanzamt zu schicken. Medienvertreter wenden sich bitte an presse@steuerzahler.de
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